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News aus dem alten Haus

Dezember 2016

Ab dem 29. Dezember veranstalten wir jeden Donnerstag um 16.30 Uhr eine Sagenstunde in der urigen Küche des Alten Jöchlhauses.  Wir stellen alpine Sagengestalten und die beliebtesten Motive aus alten Überlieferungen vor. Auch im 21. Jahrhundert ist die mystische Seite der Alpen noch immer präsent – kein Wunder, dass auch der berühmte Schriftsteller JRR Tolkien in den Bergen Inspirationen für sein Werk „Der Herr der Ringe“ fand. Natürlich gibt es auch eine Kostprobe aus unserem Buch „Einhundertelf Zillertaler Krapfen“.

Eintritt 5,- €, Kinder in Begleitung der Eltern oder Großeltern frei

 

Dezember 2015

Der Verein DAS ALTE HAUS hat sein erstes Buch veröffentlicht:

Am 1. Dezember 2015 erschien „Einhundertelf Zillertaler Krapfen“, und ein paar Tage vor Weihnachten war die erste Auflage schon vergriffen. Jetzt gibt es Nachschub, erhältlich im Alten Haus in Madseit, bei der Tyrolia in Mayrhofen und bei „Original Zillertaler Hausmannskost“ in Hippach.

BuchCoverTitelbild2Bei der ersten Publikation aus dem Alten Haus geht es um die Sagen- und Mythenwelt der Alpen.

Dem Volksglauben nach steht in den Rauhnächten zwischen dem Heiligen Abend und dem Dreikönigstag das Geisterreich offen, und die Wilde Jagd zieht über Berg und Tal. Von einem Mitglied dieses Geisterzugs, einem kleinen, struppigen Teufel, handelt unsere Geschichte. In der letzten Rauhnacht verpasst er die Rückkehr ins Geisterreich, weil er dem Duft von Zillertaler Krapfen nicht widerstehen kann. So verbringt er ein ganzes Jahr in den Alpen.

Auf seinem abenteuerlichen Weg begegnet er uralten Sagengestalten und erliegt immer wieder den Verlockungen der traditionellen Alpenküche. Dann erlebt er den Zauber des Almsommers ….

„Einhundertelf Zillertaler Krapfen“ ist eine Geschichte für Kinder und Erwachsene, für alle, die die Alpen lieben und etwas von ihrer Magie mit nach Hause nehmen möchten – märchenhaft illustriert mit Fotografien von J.P. Fankhauser und Gemälden von Kari.

Einzelpreis € 25,-,  112 Seiten

FrühlingsteufelW(c) J.P. Fankhauser

 

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April 2015

25.April 2015

Hohen Besuch aus archäologischen Fachkreisen gab es kürzlich im Alten Jöchlhaus.

Der Verein „Das Alte Haus“ hatte Universitätsprofessor Dr. Walter Leitner vom Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Innsbruck und den Archäologen Thomas Bachnetzer eingeladen. Anlass war die Ausstellung „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, wo die bis zu 10000 Jahre alten Bergkristallwerkzeuge vom Olperer präsentiert werden.

Zum Gedankenaustausch kamen auch Stefan Heim vom Ferdinandeum und der Mineralienexperte Walter Ungerank, der wie kein zweiter die Schätze der Zillertaler Berge aufgespürt hat. Die Brüder Herbert und Helmut Schader, Mineralogen aus Bayern, waren als glückliche Finder des einzigartigen Bergkristallbeils vom Riepenkar dabei.

Über die Urgeschichte der Region und die Artefakte aus Bergkristall wurde bis in die späten Abendstunden in urigen Küche gefachsimpelt. Alle waren sich einig, dass die Tuxer und Zillertaler Alpen noch viel archäologisches Potenzial bergen. Der Verein „Das Alte Haus“ wird weiterhin die Erforschung der Ur- und Frühgeschichte des Tuxer Tals forcieren.

 

Foto von links nach rechts: Helmut Schader, Walter Ungerank, Herbert Schader, Jutta Fankhauser (Obfrau „Das Alte Haus“), Professor Dr. Walter Leitner, Thomas Bachnetzer